Fahrt ins Vogtland

Ein freudiges und herzliches  Wiedersehen gab es am 2. Juniwochenende mit dem Vogtlandchor Vocapella in Bad Elster.

Am Freitagmittag ging es bei schönstem Wetter mit dem Bus auf die Reise ins Vogtland. An Bord waren neben 24 Sängern  – größtenteils begleitet von ihren Partnerinnen – und unserem Chorleiter Richard Hoffmann auch Bürgermeister Alois Mayer samt Gattin, Vogtlandexperte Theo Wenig und das Ehepaar Krumm.

Kurz vor unserem Reiseziel Bad Elster übernahm Theo Wenig das Mikrofon und informierte auf äußerst unterhaltsame Art über Land und Leute im Vogtland, über das er durch seine frühere Tätigkeit als Wirtschaftsberater bestens Bescheid weiß. Besonders interessante Einblicke gab es auch von Oelsnitz, dem Heimatort der volkstümlichen Sängerin Stefanie Hertel, in dem Theo Wenig seinen Arbeitsplatz hatte.

Bei unserer Ankunft in Bad Elster wurden wir bereits erwartet und sehr herzlich von einer Abordnung des Voglandchores Vocapella begrüßt. Bei einem reichhaltigen Buffet mit vogtländischen Spezialitäten lernten wir in unserer Residenz Parkhotel Helene die ausgezeichnete regionale Küche kennen und schätzen.

Den Samstagmorgen eröffneten wir bei einem opulenten Frühstücksbuffet und starteten dann zu einer kurzweiligen und informativen Führung durch Bad Elster. Wir erfuhren dabei allerhand Interessantes über die Bauten und die Entwicklung des Kur- und Rehawesens in Bad Elster.

Am Nachmittag war es dann so weit: 2 Jahre nach dem Frühlingsfest in Dirlewang kamen unser Männerchor und der gemischte Vogtlandchor Vocapella zum gemeinsamen Konzert in der Kunstwandelhalle Bad Elster zusammen.

Christina Koch führte mit ihrem Hintergrundwissen charmant durch das Programm und die Liedfolgen des Vogtlandchores, der von Wolfgang Albert souverän geleitet wird. Zu hören gab es Operetten- und Musicalmelodien, Evergreens und internationale Folklore. Das ganze musikalische Können des Chores wurde durch die besondere Akustik des Konzertraumes noch verstärkt und so gab es für die Vorstellung anhaltenden Applaus des überdurchschnittlich zahlreichen Publikums.

Auch der Männerchor Dirlewang brauchte sich mit seiner Leistung nicht zu verstecken und erfreute das Publikum mit einer musikalischen Reise durch Europa. Helmut Gaspar als Zigeunerbaron und Johann Irsigler als Hiertebua stellten bei ihren Soli ihre gesangliche Klasse heraus, was die Konzertgäste sogar veranlasste,  spontan vor Ende des Stückes in Applaus auszubrechen. Als Botschafter unserer Heimat ließen wir es uns nicht nehmen, die Lieder aus unserer Region auch im schwäbischen Dialekt erklingen zu lassen. Beim humorigen „Frösch und Krotta“ wollten wir dann aber unsere Zuhörer nicht überfordern und setzten zum Zwecke der besseren Verständlichkeit der Pointen eigens gefertigte „Untertitel“ als Übersetzungshilfe ein. Das Publikum belohnte auch unseren Auftritt mit begeistertem Beifall und für die Einlage hatten wir die Lacher auf unserer Seite.
Mit mehreren gemeinsam gesungenen Liedern bedankten und verabschiedeten wir uns bei unserem großartigen Publikum.

Nach dem Konzert versammelten sich dann alle zum geselligen Ausklang des Tages nebenan im Badecafe.
Mit von der Partie waren auch die Straßberger Musikanten, die wie schon damals in Dirlewang auch hier wieder für Stimmung und Tanzgelegenheit sorgten. Wobei der Abend auch von beiden Chören ausgiebig genutzt wurde, sich gegenseitig mit gesanglichen Einlagen zu erfreuen. So wurde es ein kurzweiliger, unterhaltsamer Abend und die Schließung des Lokals musste zu nächtlicher Stunde dann doch weiter als geplant hinausgeschoben werden.

Nach dem Frühstück am Sonntag ging es zurück in Richtung Heimat. Aber wir hatten noch einen Aufenthalt in Regensburg eingeplant, den wir mit einem Mittagessen im Biergarten des „Weltenburger am Dom“ einläuteten. Der Biergarten ist schön in einem Innenhof gelegen, die Bedienungen sind richtig auf Zack und Schweinebraten, Schnitzel und Co. schmeckten vorzüglich.
Da unser Besuch der Welterbe-Stadt Regensburg auf den UNESCO Welterbetag 2018 fiel, waren außergewöhnlich viele Attraktionen zu bestaunen. Eine davon war sicherlich die Wiedereröffnung der weltbekannten Steinernen Brücke und natürlich war auch die Besichtigung des Doms und anderer Sehenswürdigkeiten fester Bestandteil unserer Erkundungstouren.

Alle unsere Unternehmungen des Wochenendes konnten wir glücklicherweise bei fabelhaftem Wetter genießen und so kamen wir am Sonntagabend gut gelaunt und mit zahlreichen schönen Eindrücken bepackt wieder zuhause an.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei unseren Gastgebern, dem Vogtlandchor Vocapella mit dem Chorleiter Wolfgang Albert und dem Vorstandsteam um Katrin Beier – insbesondere bei Dieter Fischer, der die ganze Organisation des Wochenendes übernommen hatte. Wir fühlten uns bestens betreut und alles lief „wie am Schnürchen“.
Weiterer Dank gilt Uwe Albert und allen Mitarbeitern des Parkhotel Helene und der Pension Linde. Wir fühlten uns bei Ihnen sehr willkommen und bestens bewirtet und untergebracht.
Bei Theo Wenig bedanken wir uns ganz herzlich für seine Tätigkeit als Reiseleiter und Fotograf – neben seinen Informationen steuerte er die meisten Bilder von unserem Ausflug bei. Nicht zuletzt danken wir ihm dafür, dass er die Reise überhaupt ermöglichte, indem er den Kontakt zu unseren Freunden vom Vogtlandchor Vocapella herstellte.
Ebenfalls herzlichst gedankt sei unserer geselligen und interessierten Reisegesellschaft, bestehend aus den Sängerfrauen und den begleitenden Fans sowie unserem Busfahrer Manfred, der uns sicher und souverän transportierte und sehr flexibel auf kurzfristige Sonderwünsche reagierte.

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